Angebot III

Angebot III

Schulentwicklungsportfolio

Schulprogramme sind als Konsequenz auf die verstärkte Schulautonomie eingeführt worden und sollen Schulentwicklungsprozesse zur Qualitätssicherung und Rechenschaftslegung anregen. Schulentwicklungsportfolios als zielgerichtete und reflektierte Auswahl von Dokumenten zu einem bestimmten Schulentwicklungsprozess sind ein wesentliches Mittel zur Klärung und Schärfung des Profils jeder Schule.

Insbesondere können Schulentwicklungsportfolios

  • eine handlungsleitende Struktur vorgeben
  • die Entwicklungsprozesse, den derzeitigen Stand und weitere Vorhaben dokumentieren
  • die Kommunikation unter den Beteiligten fördern
  • Rechenschaft gegenüber Dritten ermöglichen
  • Reflexionen enthalten, die die Qualität sichern
  • dialogisch organisiertes Feedback erfragen

Die Begleitung umfasst

Ø    Einführung in die Arbeit mit Portfolios, bzw. Transfer der Portfoliokultur auf den Schulorganismus

Ø    die Konzeption, Organisation und Handhabung des Schulentwicklungportfolios aus den spezifischen Bedingungen der Schule,

Ø    die Präsentation des Schulentwicklungsportfolios.

Allgemeine Ziele

  • Einführung, bzw. Vertiefung der Portfolioarbeit
  • Erkennen des Potentials der Portfoliokultur: Wirklichkeit und Idee zusammenbringen
  • Reflexion der Schulentwicklungsprozesse
  • Schärfung des Schulprofils
  • Kommunikation, Dokumentation, Feedback

Methoden

  • Einzel- und Gruppenarbeit
  • Dynamische Urteilsbildung (nach Lex Bos)
  • Lernwerkstatt
  • Intervision der Teams
  • Sozialkünstlerische Übungen

Kompetenzen

In den Workshops wird die Fähigkeit vermittelt:

  • Prozessabläufe in der Organisation zu erkennen,
  • sich als Lerner in einer lernenden Organisation zu begreifen,
  • den Transfer des Gelernten für die eigene Unterrichtsentwicklung zu leisten.

Zeitaufwand

Zweimal zweieinhalb Tage. Die Arbeit am Schulentwicklungsportfolio beginnt beim ersten Treffen, wird in der Zeit zwischen den Workshops fortgesetzt und beim zweiten Treffen präsentiert.

Zur Moderatorin:

Brigitte Pietschmann, Jahrgang 1950, Ausbildungslehrerin für die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Klassenlehrerin, jetzt Englischlehrerin an der Freien Waldorfschule Schwäbisch Hall. Nach 3-jähriger berufsbegleitender Ausbildung bei Trigon-Entwicklungsberatung Begleiterin in der Schulentwicklung und bei Konflikten in Schulen. Moderatorin von Lehrer-und Elternfortbildungen, Koordinatorin von Qualitätsentwicklungsverfahren, Mitglied des Internationalen Netzwerks Portfolio.

Zum Moderator:

Rüdiger Iwan, Jahrgang 1955, Ausbildung zum Gymnasiallehrer für die Fächer Deutsch, Geschichte, Sport; seit 1999 Geschäftsführer der perpetuum novile gemeinnützige Schulprojektgesellschaft; Mitbegründer des Internationalen Netzwerks Portfolio, Beratertätigkeit für die Einführung der Portfolioarbeit in Luxemburg, Österreich und Deutschland mit dem Arbeitsschwerpunkt, Bildungsprozesse – in Umkehrung der gewohnten Sicht – nicht aus vorgefertigten Lehrplänen abzuleiten, sondern aus realen Anforderungen heraus zu initiieren und durch den Portfolioprozess zu qualifizieren.