Das Bildungskonzept der Kampagne
Projektbeschreibung
familiär denken – global schenken ist eine Kampagne der perpetuum novile gGmbH in Kooperation mit Nichtregierungsorganisationen. Sie initiiert eine Veränderung unserer Schenkgewohnheiten und fördert auf diese Weise eine Anzahl wertvoller Projekte aus aller Welt. Im Rahmen der Kampagne wird das in den Projekten ‚enthaltene‘ Weltwissen zum Ausgangspunkt eines Bildungsprozesses gemacht, der für Menschen aller Altersstufen, insbesondere für Jugendliche an verschiedenen Orten organisiert wird. Ein Netzwerk entsteht, das die Förderung ausgewählter Projekte verbindet mit dem Gedanken globaler Verantwortungsübernahme des Einzelnen durch sein Handeln im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld. Zudem erhalten die Kampagnenträger die Möglichkeit, das im Projektverlauf Erlernte in einem Kompetenzportfolio zu reflektieren und dokumentieren, um es so für die Gestaltung der eigenen Biographie nutzen zu können.
Die Bildungsidee
Das in den Projekten ‚enthaltene‘ Weltwissen bildet den „Lehrplan“ der „Schule“. Es wird zugänglich durch:
die Information auf den Kampagnenpostkarten
zusätzliche Informationen aus den Projekten
Erschließung sozialer, gesellschaftlicher, ökonomischer, ökologischer Aspekte der Projekte
Erschließung zusätzlicher fachlicher Aspekte der Projekte
das Expertenwissen der Projektverantwortlichen
das Erfahrungswisssen der Voluntäre
Formen der Partizipation
Als Interessent
besuche ich Workshops und Werkstätten im Rahmen der Kampagne, probiere die Schenkidee selbst aus und verhelfe ihr mit zu ihrer Verbreitung im Freundes- und Familienkreis.
Als Kampagnenträger
übernehme ich verantwortlich Aufgaben im Rahmen der Kampagne. Der Übertritt vom Interessenten zum Kampagnenträger ist gekennzeichnet durch den Abschluss eines Vertrages und den Erhalt einer Portfoliomappe (sedulus onlineshop: die Mappe).
Die Mappe dient als Grundlage für die Dokumentation und Reflexion der Erfahrungen im Rahmen der Kampagne.
Der Vertrag dient der Klärung der gegenseitigen Erwartungen zwischen der Trägerorganistion (vertreten durch den GF) und dem Kampagnenträger. Er definiert die Aufgaben – und Verantwortungsbereiche des Kampagnenträgers und die Pflichten der Trägerorganisation (hat aber keinerlei bindende Funktion im juristischen Sinne).
Aufgaben der Kampagnenträger sind:
v Organisation und Durchführung von Kampagnen-Workshops und Lern-Werkstätten
v Öffentlichkeitsarbeit
v Sponsorensuche
v Auswahl neuer Projekte
Als Volontär
arbeite ich innerhalb eines festgelegten Zeitraums verantwortlich mit in einem ausgewählten Kampagneprojekt. Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des Voluntariats sind Aufgaben der beteiligten Projektorganisationen in Zusammenarbeit mit der Trägerorganisation.
Kampagnen-Workshops
dienen der Erschließung des vielfältigen Wissens aus den Kampagnen-Projekten. Methodisch den Formen kooperativen Lernens verpflichtet, bilden sie Zentren sozialer Begegnung und gemeinsamer Arbeit.
Lern-Werkstätten
dienen der Erschließung der Erfahrungen im Rahmen der Kampagne, insbesondere durch
Ø die Reflexion des persönlichen Lernens
Ø das Anlegen,
Ø die fortgesetzte Arbeit und
Ø die öffentliche Präsentation des eigenen Portfolios
Kampagnentreffen
dienen
Ø dem Austausch unter den Kampagnenträgern
Ø der Konzeption und Organisation von Workshops
Ø der Koordination der Aktivitäten
Ø der Planung der Kampagne
Ø der Arbeit am eigenen Portfolio
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